Humboldt-Universität zu Berlin - Schwerbehindertenvertretung

Kandidat*innen für die SBV-Wahl 2026

mkm

Kandidatur als Vertrauensperson

Porträt von Deborah Zehnder mit hochgesteckten, lockigen braunen Haaren und blau-grauen Augen. Sie trägt ein schwarzes Oberteil und eine schwarze Strickjacke und blickt mit einem leichten Lächeln direkt in die Kamera. Der Hintergrund ist hell und neutral.

Deborah Zehnder

Amtierende Vertrauensperson, Schwerbehindertenvertretung

An der HU habe ich Kulturwissenschaft studiert und bin seit 2010 an der HU beschäftigt. Zehn Jahre lang habe ich als Wissenschaftliche Geschäftsführerin zweier Exzellenzcluster interdisziplinäre Forschungsverbünde geleitet. Dabei war ich unter anderem für Personalführung, Berufungsverfahren, Förderanträge und Studiengangsentwicklung verantwortlich und koordinierte die Zusammenarbeit zwischen Forschung und Verwaltung.

Seit 2022 engagiere ich mich in der Schwerbehindertenvertretung (SBV) – zunächst als Erste Stellvertretung, seit Mai 2026 in Vollzeit als Vertrauensperson. Viele der Herausforderungen, bei denen ich heute Beschäftigte begleite, kenne ich auch aus eigener Erfahrung: den Wiedereinstieg nach längerer Erkrankung, behinderungsbedingte Leistungseinschränkungen, das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) und einen behinderungsbedingten Arbeitsplatzwechsel. Meine Erfahrung aus Forschung, Verwaltung und Interessenvertretung zeigt mir: Inklusion braucht Ausdauer, gute Argumente und starke Bündnisse – und Menschen, die zuhören, Brücken bauen und gemeinsam Verantwortung übernehmen.

Meine Anliegen:

  • Beschäftigte mit Behinderung parteiisch vertreten, ihre Rechte wirksam durchsetzen und gute Lösungen im Einzelfall finden.
  • Inklusion durch vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen Bereichen der Universität gestalten und die SBV als kompetente, konstruktive und konsequente Interessenvertretung stärken.
  • Barrierefreiheit als chancengerechten Zugang zu Räumen, Informationen und Diskursen im Arbeitsalltag der HU stärken, Wissen über Behinderung und Inklusion vermitteln sowie dort, wo gesetzliche Mindeststandards nicht ausreichen, gemeinsam nachhaltige Lösungen entwickeln.
  • Ein Netzwerk für Forschung, Lehre und Karriere mit Behinderung aufbauen, um behinderungsbedingte Wettbewerbs- und Teilhabenachteile im Wissenschaftssystem abzubauen und Peer-Strukturen zu stärken.