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▼ Zielgruppen ▼

Humboldt-Universität zu Berlin - Personalrat der studentischen Beschäftigten

 
Der Personalrat der studentischen Beschäftigten (PRstudB) ist daran interessiert, gesellschaftlich wirksame Nachteile zu berücksichtigen. Im Folgenden werden einige Nachteile genannt, bei denen der PRstudB betroffene Menschen in Bewerbungen und Vorstellungsgesprächen gezielt unterstützt: 
 
  • Frauen, Trans, Inter und nicht binäre Gender
  • Menschen mit queeren/nicht heteronormativen Lebensweisen
  • Menschen mit Kind_ern (insbesondere Alleinerziehende)
  • Menschen, die ihren Lebensunterhalt selbst verdienen müssen
  • Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit,
  • Menschen ohne Deutsch als Muttersprache
  • Menschen mit Migrationsgeschichte
  • People of Color und Schwarze Menschen
  • Menschen, aus einem nichtakademischen Haushalt ("First Generation")
  • Menschen mit (beeinträchtigenden?) chronischen Erkrankungen / Behinderungen / Schwerbehinderungen
  • Angehörige Pflegende
  • (Halb-) Waisen

 

Betroffen von gesellschaftlich wirksamen Nachteilen?
Nimm Kontakt mit dem PRstudB auf!

 

 

 

Relevante Regelungen zur Berücksichtigung von gesellschaftlich wirksamen Nachteilen:

  • Dienstvereinbarung (zwischen PRstudB und Personalabteilung)
    "Bei der Auswahl ist ferner § 2 Ziffer 11 der Frauenförderrichtlinien der HUB (veröffentlicht im Amtlichen Mitteilungsblatt der HUB Nr. 8/95 vom 26.05.95) zu beachten. Danach soll der Anteil von Frauen unter den studentischen Beschäftigten bei gleichwertiger Qualifikation mindestens dem Frauenanteil an den Studierenden des jeweiligen Studiengangs entsprechen."

     
  • Verfahrensregelungen (von der Personalabteilung)
    "In Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, sind entweder alle Bewerberinnen oder mindestens ebenso viele Frauen wie Männer zum Vorstellungsgespräch einzuladen, sofern sie die in der Ausschreibung vorgegebene Qualifikation für die Stelle besitzen und Bewerbungen von Frauen in ausreichender Zahl vorliegen."

     

 

  • Antrag auf Ausschreibung (von PRstudB und Personalabteilung)
    "Dem PRstudB gegenüber oder in Bewerbungen können Angaben zur sozialen Lage gemacht werden. Bewerbungen von Menschen mit Diskriminierungserfahrungen, speziell Frauen, Trans-, Inter, nichtbinäre Gender oder Menschen mit nichtheteronormativen Lebensweisen oder Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit, ohne Deutsch als Muttersprache, mit Migrationsgeschichte, People of Color oder Studierenden der ersten Generation (ohne akademisches Umfeld), sind besonders willkommen. Schwerbehinderte Bewerber*innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt."

 

 

  • Tabelle zum Nachvollzug von Kriterien für (NICHT-) Einladungen und Einstellungen
    Die Tabelle dient zum Nachvollzug von Entscheidungen anhand von fachlichen und allgemeinen (sozialen) Kriterien. Sie wird bei Einladungen zu Vorstellungsgesprächen und Einstellungen angewendet.

    "

    Bei gleicher (fachlicher) Eignung sind allgemeine (soziale) Kriterien entscheidend. 

    Zuordnungnen zu allgemeinen (sozialen) Kriterien sind freiwillig. Sie bleiben den Bewerber*innen überlassen.
    Den Bewerber*innen können alle oder ein Teil der 11 allemeinen (sozialen) Kriterien vorgelesen werden.
    (Allen Bewerber*innen sind die gleichen Kritierien vorzulesen.)
    Anschließend nennen die Bewerber*innen die Summe der auf sie zutreffenden Kriterien.
    Diese Summe ist in der Zeile "Summe" zu notieren.

    "

 

 

Fragen zu Ausschreibung, Bewerbung, Vorstellungsgesprächen?
Nehmt rechtzeitig Kontakt mit dem PRstudB (prstudb@hu-berlin.de) auf
oder kommt in unsere Sprechstunde.

 

 

Dank und Credits an den Referent*innenRat für die Vorarbeit und enge Zusammenarbeit speziell in Sachen allgemeine (soziale) Kriterien!