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Humboldt-Universität zu Berlin - Personalrat der studentischen Beschäftigten

Newsletter des PRstudB

[English version below]

Liebe studentische Beschäftigte,

lange habt ihr nichts von uns gehört. Nun freuen wir uns, euch mitteilen zu können, dass wir in Zukunft wieder regelmäßig Newsletter verschicken möchten, um euch über Neuigkeiten und eure Rechte zu informieren!

In diesem Newsletter haben wir vor allem einige grundlegende Infos für euch. In den nächsten Newslettern wird es dann auch um etwas konkretere Themen gehen. Wenn ihr Wünsche an uns als Gremium habt oder euch in bestimmten Bereichen Unterstützung wünscht, meldet euch gerne! Nicht nur für unseren Support, sondern auch um eine bessere Vernetzung unter uns SHKs  zu etablieren.


Aber nun erstmal der Inhalt dieses Newsletters:

1) Neues Gremium
2) Höheres Gehalt
3) Corona-Zulage
4) Arbeits- und Gesundheitsschutz / FFP2-Masken
5) SolidaritätmitBengt


1) Neues Gremium

Seit den Personalratswahlen im Herbst sind wir nun wieder ein Gremium mit 11 Personen und haben dadurch wieder mehr Kapazitäten, um euch zu unterstützen!
Inzwischen sind wir alle mehr oder weniger im Gremium angekommen und sehr motiviert, uns für bessere Arbeitsbedingungen der studentischen Beschäftigten einzusetzen!

 

2) Höheres Gehalt

Seit dem 1. Januar 2021 ist euer Gehalt nach dem Tvstud-3 auf 12,68 Euro gestiegen. Dies ist (unter anderen Dingen) das Ergebnis des größten Streiks studentischer Beschäftigten in Deutschland! Wir erinnern daher an den Streik und verlinken hier noch einmal die Pressemitteilung, in welcher über das Verhandlungsergebnis informiert wurde: https://tvstud.berlin/2018/07/pm-verhandlungsergebnis-angenommen-tarifauseinandersetzung-an-hochschulen-beendet/

 

3) Corona-Zulage

Wer zwischen März und Dezember 2020 an der Humboldt-Universität als SHK beschäftigt war, sollte eine Corona-Zulage von 10 Euro pro Monat erhalten haben (Überweisung im Januar mit der Dezemberauszahlung), die in diesem Fall auf eurer Gehaltsabrechnung als „Corona-Zulage“ vermerkt wurde.

Ideal ist das allerdings nicht gelaufen:

  1. ist das natürlich recht wenig;
  2. haben SHKs, die nur bis spätestens November 2020 beschäftigt waren, keinen Cent erhalten;
  3. wurde der Bonus bei BAföG-beziehenden Studis direkt mit dem BAföG-Satz verrechnet;
  4. haben sich die Pandemiebedingungen seit Dezember 2020 auch nicht plötzlich verändert, sodass Strom-, Heizkosten & co. im Home-Office weiterhin erhöht sind, ohne dass bisher eine weitere Kompensation erfolgt.

Wie habt ihr das empfunden / empfindet ihr das? In Anbetracht der Situation ist die Zulage sicherlich etwas ernüchternd. Wir sind momentan im Austausch mit dem Gesamtpersonalrat (Vertretung aller Beschäftigten an der HU Berlin), um für die Punkte 2, 3 & 4 eine Lösung zu finden.

Gibt es zu diesem Thema von eurer Seite Fragen oder weitere Punkte, die noch offen sind bzw. Probleme, die hier unerwähnt geblieben sind? Falls ja, schreibt uns gerne eine Email.

 

4) Arbeits- und Gesundheitsschutz / FFP2-Masken

Wer von euch muss noch in Präsenz arbeiten? Ist das unbedingt notwendig? Schreibt uns dazu gerne eine Nachricht.
Die Universität ist in der Pflicht, für euren Arbeits- und Gesundheitsschutz zu sorgen. Falls dieser nicht gewährleistet ist, solltet ihr also nicht in Präsenz arbeiten (Für eine vernünftige Arbeitsgrundlage im Home-Office zu sorgen, gehört ebenfalls zur Pflicht der Arbeitgeber:in). Diverse Maßnahmen sind dabei notwendig, die allerdings oftmals nicht ergriffen werden. So können zum Beispiel bei der Technischen Abteilung über eure Vorgesetzten für in Präsenz arbeitende Beschäftigte FFP2-Masken bestellt werden.

Welche Ausrüstung fehlt euch im Bereich Arbeits- & Gesundheitsschutz? Was würdet ihr euch wünschen?

 

5) Solidarität mit Bengt

Vor mehreren Wochen wurde einer der studentischen Vertreter:innen für den Referent:innenRat (RefRat) im Akademischen Senat und dem Konzil der HU, Bengt Rüstemeier, öffentlich angegriffen. Der PRstudB solidarisiert sich mit Bengt und unterstützt ausdrücklich die Stellungnahme vom RefRat, die insbesondere die Humboldt-Universität auffordert, sich ihrer Rolle in der Öffentlichkeit und den Konsequenzen bestimmter Aussagen bewusst zu werden.

Alles weitere findet ihr in der Stellungnahme vom RefRat:

https://www.refrat.de/article/news.solidaritaetmitbengt.html

 

Das wars von uns für diesen Newsletter!
Macht’s gut, lasst euch nicht unterkriegen und genießt die Sonne!

Der Personalrat der studentischen Beschäftigten

(PRstudB)

 

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[English]

Dear student assistants,

You haven't heard from us for a long time. Now we are happy to announce that we would like to send out regular newsletters again in the future to inform you about news and your rights!
In this newsletter we have some basic information for you. In the next newsletters we will deal with more concrete topics. If you have any wishes for us as a committee or if you would like support in certain areas, please feel free to contact us! Not only for our support, but also to establish a better networking among us student assistants.

But now the content of this newsletter:
1) New committee
2) Higher salary
3) Corona allowance
4) Occupational health and safety / FFP2 masks
5) SolidaritywithBengt


1) New committee

Since the staff council elections in the fall, we are now again a committee with 11 people and thus have more capacity to support you again!
In the meantime, we have all more or less arrived at the committee and are very motivated to work for better working conditions for student employees!

 

2) Higher salary

Since January 1, 2021, your salary has increased to 12.68 euros according to TV Stud III. This is (among other things) the result of the biggest strike of student employees in Germany! We therefore remind you of the strike and link here once again the press release in which information about the negotiation result was given:

https://tvstud.berlin/2018/07/pm-verhandlungsergebnis-angenommen-tarifauseinandersetzung-an-hochschulen-beendet/

 

3) Corona allowance

If you were employed as a SHK at Humboldt-Universität between March and December 2020, you should have received a Corona allowance of 10 Euros per month (transferred in January with the December payment), which in this case was noted on your pay slip as "Corona-Zulage".

However, this did not work out ideally:

  1. it is, of course, quite little;
  2. SHKs who were only employed until November 2020 at the latest did not receive anything;
  3. the bonus was directly offset against the BAföG rate for students receiving BAföG;
  4. the pandemic conditions have not suddenly changed since December 2020 either, so that electricity, heating costs & co. in the home office are still increased without any further compensation so far.

How did you guys feel / do you feel about this? Considering the situation, the allowance is certainly somewhat disappointing. We are currently in exchange with the General Staff Council (representing all employees at HU Berlin) to find a solution for points 2, 3 & 4.

Are there any questions or further points that are still open or problems that have not been mentioned here? If yes, please send us an email.

 

4) Occupational health and safety / FFP2 masks

Who of you still has to work in presence? Is this absolutely necessary? Feel free to write us a message about this.
The university is responsible for your health and safety. If this is not guaranteed, you should not work in presence (to provide a reasonable working basis in the home office is also part of the duty of the employer). Various measures are necessary in this regard, but they are often not taken. For example, FFP2 masks can be ordered from the technical department via your supervisor for employees working in the presence.

What equipment do you lack in the area of occupational health and safety? What would you like to see?

 

5) Solidarity with Bengt
Several weeks ago, one of the student representatives for the Referent:innenRat (RefRat) in the Academic Senate and the Council of the HU, Bengt Rüstemeier, was publicly attacked. The PRstudB stands in solidarity with Bengt and explicitly supports the statement of the RefRat, which especially calls on Humboldt-Universität to become aware of its role in the public and the consequences of certain statements.

You can find more information in the statement of the RefRat:
https://www.refrat.de/article/news.solidaritaetmitbengt.html

That's it for this newsletter!
Take care, don't let it get you down and enjoy the sun!

The Staff Council of Student Employees

(Personalrat der studentischen Beschäftigten - PRstudB)

[English version below]

 

  1. Demoaufruf: Trans* Day of Visibility am 31.03.2021
  2. Bruttoverdienst und Familienversicherung
  3. Soli-Erklärung für die Beschäftigten der Universitätsbibliothek
  4. Stellungnahme BerlHG

 

 

1. Demoaufruf: Trans* Day of Visibility am 31.03.2021

Liebe alle,

der Trans* Day of Visibility am 31.03.2021 rückt immer näher. Wir als Team von der Petition „TINklusiveUni“ möchten gerne an diesem Tag die politischen Forderungen der Community sichtbar machen. Daher wird am 31.3 um 16 Uhr eine Demo vor dem Bundestag stattfinden!

Ein Programmpunkt wird die Übergabe der über 5.000 (!) Unterschriften an Entscheidungsträger*innen sein. Aber das soll nicht alles sein! Denn nicht nur an Hochschulen stoßen wir auf unnötige Barrieren und trans*feindliche Strukturen.

Damit wir möglichst viele relevante Themen der TIN*-Community abbilden können, freuen wir uns über Redner*innen oder Menschen die Programmpunkte gestalten wollen. Unterstützt uns, indem Ihr an unseren Orga-Treffen am Mo 22.03.21 um 15 Uhr & am Mo 29.03.21 um 15 Uhr teilnehmt (Zugangsdaten erhaltet ihr über unsere Mailadresse) und Werbung für unser Demo macht!!! Aber auch Eure Teilnahme an der Demo allein ist schon ein sehr wichtiger Beitrag für mehr Sichtbarkeit und wir freuen uns über jede einzelne Person, die dabei ist!

Da Corona leider noch lange nicht vorbei ist, werden wir bei der Demo auf Abstände und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes achten. Dies soll uns aber nicht trennen, sondern uns ermöglichen trotz der Pandemie zusammenzukommen und gemeinsam eine trans*inklusive Gesellschaft zu fordern!

Ihr erreicht uns per Mail an tinklusiveuni@gmail.com .

Falls Ihr bisher noch nichts von der Petition mitbekommen habt, findet Ihr hier die Infos dazu:

http://change.org/TINklusiveUni

Eurer TINklusiveUni-Team

 

2. Bruttoverdienst TVstud-III und Familienversicherung


Falls ihr unter 25 seid, habt ihr trotz des derzeitigen Stundenlohns nach TVstud-III von 12,68€ und einem entsprechenden Bruttoverdienst von 507,20€ (bei einer Arbeitszeit von 40 Monatsstunden) noch einen Anspruch auf Familienversicherung. Einige Krankenkassen verpflichten studentisch Beschäftigte, sich studentisch zu versichern, obwohl sie noch Anspruch auf Familienversicherung hätten, denn abzüglich der sogenannten Werbekostenpauschale von 1000€ im Jahr bzw. 83,33€ im Monat landet ihr wieder unter der Einkommensgrenze von 470€ im Monat.

Hier die Rechnung: 507,20€ (Bruttoverdienst) - 83,33€ (Werbekostenpauschale) = 423,33€ und damit unter der Einkommensgrenze von 470€.  Weitere Informationen findet ihr hier: https://www.studis-online.de/StudInfo/Versicherungen/familienversicherung-student.php

 

3. Solidarität mit den Beschäftigten in der Universitätsbibliothek der HU

 

Seit Beginn der Pandemie werden eine Vielzahl der studentischen Beschäftigten im Grimm-Zentrum, die zuvor durch das Mittel der Tarifflucht im TVstud unterbezahlt wurden, weiterhin aufgefordert in Präsenz ihre Arbeitsleistung zu erbringen. Dabei wird ihnen verwehrt, an nur zwei Tagen in der Woche anwesend zu sein und somit weniger häufig den öffentlichen Nahverkehr nutzen zu müssen und das Risiko einer Infektion während einer Pandemie sinnvoll zu verringern.

Genaueres dazu könnt ihr unserem Solidaritätsschreiben entnehmen, dort wird auch der Konflikt ausführlicher beschrieben. Ihr findet das Schreiben im Anhang und auf unserer Webseite https://vertretungen.hu-berlin.de/de/prstudb . Wir solidarisieren uns mit den Forderungen der Beschäftigten!

 

4. Stellungnahme zum Berliner Hochschulgesetz (BerlHG)

Als Personalrat der studentischen Beschäftigten der Humboldt-Universität zu Berlin verfolgen wir den Prozess zur Novellierung des BerlHG durch die Senatsverwaltung. Der aktuelle Entwurf, sowie die Stellungnahmen diverser Institutionen haben uns dazu veranlasst selbst Position zu beziehen. Denn bislang ist die besondere Position von studentischen Beschäftigten und studentischen Personalrät:innen in vielen Punkten ein blinder Fleck.

Allen unseren Forderungen gemeinsam ist das Ziel, die Position der Studierenden und der studentischen Beschäftigten innerhalb der Hochschuldemokratie zu stärken und echte, gleichberechtigte Beteiligung für die größte universitäre Statusgruppe zu schaffen. Unsere Stellungnahme findet ihr hier.

 

Wie immer: solltet ihr Fragen, Anregungen, Kritik oder Probleme haben, meldet Euch bei uns! Wir sind per Mail und telefonisch (während unserer Telefonsprechtstunde jeden Donnerstag) erreichbar.

 

Solidarische Grüße

Euer Personalrat der studentischen Beschäftigten (PRstudB)

 

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[English]

 

1. demo call: Trans* Day of Visibility on 31.03.2021

2. earnings and family insurance

3. declaration of solidarity for the employees of the university library

4. statement BerlHG

 

1. demo call: Trans* Day of Visibility on 31.03.2021

Dear all,

the Trans* Day of Visibility on 31.03.2021 is getting closer and closer. We as a team from the petition "TINclusiveUni" would like to make the political demands of the community visible on this day. Therefore, on 31.3 at 16 clock a demo will take place in front of the Bundestag!

One of the program items will be the handover of the more than 5,000 (!) signatures to decision-makers. But that should not be all! Because it is not only at universities that we encounter unnecessary barriers and trans*-hostile structures.

In order to cover as many relevant topics of the TIN* community as possible, we are looking forward to speakers or people who want to create program points. Support us by participating in our orga-meetings on Mon 22.03.21 at 3pm & on Mon 29.03.21 at 3pm (you will get access data via our mail address) and advertise our demo!!!! But also your participation in the demo alone is a very important contribution for more visibility and we are happy about every single person who is there!

Since Corona is unfortunately far from over, we will pay attention to distances and the wearing of a mouth-nose-protection at the demo. This should not separate us, but allow us to come together despite the pandemic and demand a trans*inclusive society together!

You can reach us by mail at tinklusiveuni@gmail.com .

If you haven't heard about the petition yet, you can find the information here:

http://change.org/TINklusiveUni

Your TINclusiveUni-Team

 

2. income TVstud-III and family insurance

If you are under 25, you are still entitled to family insurance despite the current hourly wage according to TVstud-III of 12,68€ and a corresponding gross income of 507,20€ (at a working time of 40 monthly hours). Some health insurance companies oblige student employees to take out student insurance, even though they would still be entitled to family insurance, because minus the so-called advertising cost allowance of 1000€ per year or 83,33€ per month you end up again under the income limit of 470€ per month.

Here is the calculation: 507,20€ (gross income) - 83,33€ (flat rate for advertising costs) = 423,33€ and therefore below the income limit of 470€.  You can find more information here: https://www.studis-online.de/StudInfo/Versicherungen/familienversicherung-student.php

 

3. solidarity with the employees in the university library of the HU

Since the beginning of the pandemic, a large number of student employees at the Grimm Center, who were previously underpaid through the TVstud means of collective bargaining, continue to be asked to work in attendance. In doing so, they are being denied the opportunity to be present just two days a week, thus reducing the need to use public transportation and meaningfully reducing the risk of infection during a pandemic.

You can read more details about this in our solidarity letter, which also describes the conflict in more detail. You can find the letter in the attachment and on our website https://vertretungen.hu-berlin.de/de/prstudb . We solidarize with the demands of the employees!

 

4.  Statement on the Berlin Higher Education Act (BerlHG)

As the staff council of the student employees of the Humboldt-Universität zu Berlin, we are following the process of the amendment of the BerlHG by the senate administration. The current draft, as well as the statements of various institutions, have prompted us to take a stand ourselves. Until now, the special position of student employees and student staff councils has been a blind spot in many points.

All our demands have in common the goal to strengthen the position of students and student employees within the university democracy and to create real, equal participation for the largest university status group. You can find our statement here (in German).

 

As always: if you have questions, suggestions, criticism or problems, please contact us! We can be reached by email and by phone (during our phone hours every Thursday).

 

The Staff Council of Student Employees (PRstudB)